Garten kündigen

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Wann muss ich kündigen?

Die Kündigungsfrist für Pächter ist gemäß unserer Satzung spätestens der dritte Werktag im August. Die Kündigung erfolgt zum 30. November des gleichen Kalenderjahres.

Wie muss ich kündigen?

Die Kündigung muss schriftlich (per Brief) und eigenhändig unterschrieben durch die Pächterin bzw. den Pächter beim Vorstand eingehen.

Anschrift:
Kleingartenverein Eckenheim e.V.
Walter-Leiske-Str. 17
60320 Frankfurt am Main

Sie können die Kündigung per einfachem Brief einsenden und erhalten schnellstmöglich eine Kündigungsbestätigung. Sollten Sie einen Nachweis über die Zustellung benötigen, nutzen Sie bitte die Möglichkeit eines Einwurfeinschreibens. 

Hinweis: Der Vereinsvorstand ist ehrenamtlich tätig und kann andere Einschreibearten aus beruflichen Gründen oftmals nicht in der Postfiliale abholen. So kann es vorkommen, dass andere Einschreiben an den Absender zurück gesendet und Fristen versäumt werden können.

Kündigungsbestätigung

Mit der Kündigungsbestätigung erhalten Sie in der Regel auch die Aufforderung, eine Wertermittlung Ihres Gartens in Auftrag zu geben. Diese Wertermittlung ist Voraussetzung, dass der Garten übergeben werden kann. Die Kosten für die Wertermittlung haben gemäß der Satzung die Pächter zu tragen. Nach der Einsendung des Wertermittlungsauftrages setzen sich unsere Wertermittler bezüglich einer Terminabsprache mit Ihnen in Verbindung.

Wertermittlung

Die Wertermittlung wird gemäß der Wertermittlungsrichtlinie des Landesverbandes Hessen der Kleingärtner e.V. durchgeführt. Die für den KGV Eckenheim e.V. tätigen Wertermittler wurden durch die Stadtgruppe der Kleingärtner Frankfurt e.V. in mehrtägigen Seminaren geschult. Die Übergabebeträge werden mit einem Programm berechnet, das der Landesverband entwickelt hat.

Bewertet werden kleingärtnerisch notwendige Objekte wie:

  • Lauben (in einfacher Ausführung)
  • Wasserleitungen mit maximal zwei Standrohren (keine Leitung in die Hütte)
  • Gießwasserbecken (Regentonnen)
  • Saugrohre (Handwasserpumpen)
  • kleingärtnerische Kulturen, die dem Bepflanzungsplan und der Gartenordnung entsprechen
  • eingefasste Plattenwege, die zur Laube führen
  • Spaliergerüste (im Wert einer einfachen Ausführung)
  • Biotop von bis zu 8 m² je 400 m² Garten

Alle anderen Objekte wie unzulässige bauliche Einrichtungen, bewegliche Gegenstände oder Mobiliar in der Laube werden als Entsorgungskosten erfasst. Ebenso wird der Rückbau von Rasenflächen zu Lasten der Pächter berechnet, wenn nicht mindestens ein Drittel kleingärtnerische Nutzfläche vorhanden ist. Kosten entstehen zudem für folgende Aspekte, die nicht der Gartenordnung entsprechen (Beispiele):

  • nachzuholender Baumschnitt und dessen Entsorgung
  • Entfernung und Entsorgung kranker oder zu alter Bäume sowie von Wurzeln und Baumstümpfen
  • Rückschnitt von Hecken und Ziergehölzen sowie die Entsorgung des Grünschnitts
  • Kompostentleerung
  • Entfernung von Unrat und Schnittgut auf der Pachtfläche

Das Ergebnis der Wertermittlung wird ein Vorstandsmitglied mit Ihnen besprechen. Sie erhalten dann die Möglichkeit, etwaige notwendige Arbeiten innerhalb einer angemessenen Frist selbst zu erledigen. Andernfalls wird der KGV Eckenheim e.V. diese kostenpflichtig durchführen lassen.

Weiterverpachtung

Erst nachdem Sie und der KGV Eckenheim e.V. sich über das Ergebnis der Wertermittlung und damit auf einen Übernahmepreis geeinigt haben, kann der Garten weiterverpachtet werden.

Hinweis: Der KGV Eckenheim e.V. ist lediglich Zwischenpächter des Grundstücks. Alle Einrichtungen und Anpflanzungen sind Eigentum der Pächter. Deshalb sind die Pächter für den Erhalt und die Pflege ihres Grundstücks bis zur Gartenübergabe verwantwortlich. Der KGV Eckenheim e.V. kann grundsätzlich auch eine Entfernung aller baulichen Einrichtungen und Anpflanzungen sowie eine Gebühr zur Verwaltung des Grundstücks bis zu einer Weiterverpachtung verlangen.

Der Übernahmebetrag wird erst an die Pächter überwiesen, nachdem der Nachpächter diesen auf das Vereinskonto überwiesen hat.